mobilesdorf unter den Top 50 Start-ups 2017

Das im Januar 2017 offiziell gegründete Startup-Unternehmen mobilesdorf wurde nach seinem sensationellen 1. Platz beim 20. NUK-Businessplan-Wettbewerb 2017 durch Für-Gründer.de als Top 50 Start-up in Deutschland eingestuft.

(aus 752 Wettbewerbsgewinnern im Jahr 2017 wurde die Top 50 Start-ups gekürt.)

In Deutschland haben 2016 über 380.000 Gründerinnen und Gründer den Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit gewagt.

Auch 2017 brachte wieder eine Vielzahl von Start-ups hervor. Die meisten haben ihren Hauptsitz in Berlin, gefolgt von den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Bei der Verteilung von Start-ups nach Branchen nahm der Bereich IT und Softwareentwicklung mit 19,4 Prozent den größten Anteil ein (Quelle: Deutscher Startupmonitor)

Eines von den im vergangenen Jahr neu gegründeten IT-Unternehmen ist mobilesdorf. Das junge Team nahm 2017 an zwei von insgesamt 176 in Deutschland durchgeführten Gründerwettbewerben teil. Zum einen beteiligte man sich beim Gründerwettbewerb AC2 der GründerRegion Aachen, bei dem man in der Zwischenprämierung ausgezeichnet wurde. Am Ende schafften Lukas Böhm und Felix Peters es unter die besten 10 von immerhin 135 Gründerprojekte aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg. Zum anderen belegte man beim 20. NUK Businessplan-Wettbewerb in Köln nach Prämierungen in zwei Auszeichnungsstufen am Ende den 1. Platz unter 56 Teilnehmern der Endrunde. Damit gehört mobilesdorf zu den 752 Start-ups, die deutschlandweit 2017 prämiert wurden.

Analyse von 752 Gewinner aus 176 Wettbewerben

Für-Gründer.de hat alle 176  Wettbewerbe und 752 Gewinner im Jahr 2017 analysiert. Dazu wurden auf der Suche nach den Top 50 Start-ups 2017 die bedeutesten Gründerwettbewerbe bewertet und die Gewinner intensiv unter die Lupe genommen.

Die Idee hinter dem Konzept der Top 50 Start-ups ist dabei einfach: Bei den zahlreichen Gründerwettbewerben in Deutschland werden jedes Jahr Tausende Geschäftskonzepte auf Herz und Nieren geprüft und die besten Bewerber ausgezeichnet. Somit ergibt sich aus allen Preisträgern ein bereits vorqualiziertes Feld an Start-ups als Basis für das Top-50-Ranking. Dieses basiert dann auf einem Score, der verschiedene Faktoren mit jeweils einer spezifischen Gewichtung beinhaltet. Hierzu zählen beispielsweise die Anzahl der Auszeichnungen, das gewonnene Preisgeld sowie die Sachpreise. Berücksichtigt werden aber auch Faktoren wie die Tatsache, ob die Platzierungen einer Rangfolge unterlagen oder wie viele Unternehmen bei einem Wettbewerb insgesamt ausgezeichnet wurden (Quelle: Für-Gründer.de)

Auch mobilesdorf mit Lukas Böhm und Felix Peters wurde im Januar 2018 so letztlich zu den Top 50 Start-ups gekürt. Ein weiterer Erfolg in der jungen Unternehmensgeschichte.

„Wir freuen uns unheimlich, zu den Top 50 Start-ups in Deutschland zu zählen. Wenn man sieht, welche Ideen 2017 zu Unternehmensgründungen geführt haben und auch berechtigterweise in den verschiedensten Wettbewerben deutschlandweit ausgezeichnet wurden, dann sind wir stolz, mit unserer Software für Carsharing auf dem Land die Jury von dem Potenzial unseres Buchungsportals überzeugt zu haben“, so Lukas Böhm zu der Veröffentlichung von Für-Gründer.de.

Mit dem letztlich erzielten Platz 44 können die beiden tatsächlich mehr als glücklich sein. Immerhin steht das Blankenheimer Unternehmen in einer Liste mit Start-ups aus München, Berlin, Hamburg und anderen Großstädten, großteils aus dem Umfeld von Hochschulgründungen.

So belegte die inveox GmbH aus München aus dem Bereich der Medizintechnik den 1. Platz. inveox automatisiert pathologische Labore, um Fehler bei der Krebsdiagnose zu verhindern und die Effizienz im Labor zu steigern. Den 2. Platz konnte die DiaMonTech GmbH aus Berlin in der Kategorie Health & Life Science für sich verbuchen. Das bereits 2015 gegründete Unternehmen entwickelt ein medizinisches Gerät zur nicht-invasiven Glucose-Messung. Damit können Diabetiker ihren Blutzucker bestimmen, ohne sich stechen zu müssen. Einen vorderen Platz erreichte auch die PEAT GmbH aus Berlin aus dem Bereich Software mit Bilddatenbank für Pflanzenschäden: Durch die automatisierte Bilderkennung der App Plantix will PEAT die Nahrungsmittelproduktion weltweit sichern und den Pestizideinsatz verringern.

„Uns in eine Liste mit solch großartigen und zukunftsträchtigen Produktentwicklungen bzw. Unternehmen einreihen zu dürfen, ist schon eine große Ehre und ein Anreiz, mobilesdorf und unsere Software kontinuierlich weiter zu entwickeln bzw. zu verbessern“, so Felix Peters zum Abschneiden des jungen Eifeler Startups.

Und hier noch zehn Fakten im Schnellcheck zu den Top 50 Start-ups

  1. 13 der Top 50 Start-ups 2017 kommen aus Bayern.
  2. Direkt gefolgt von je 7 Top 50 Start-ups aus Nordrhein-Westfalen und Berlin sowie 5 aus Hamburg.
  3. 2 bis 3 Jahre alt sind die Top 50 Start-ups im Durchschnitt.
  4. Fast alle Top 50 Start-ups gründeten im Team.
  5. Unter den 167 Gründungsmitgliedern sind nur 30 weiblich.
  6. 86% der Top 50 Start-ups haben ein B2B-Geschäftsmodell.
  7. 60% der Top 50 Start-ups sind bereits im Ausland aktiv.
  8. Über 500 Arbeitsplätze wurden bislang durch die Top 50 Start-ups geschaffen.
  9. Drei Viertel der Top 50 Start-ups suchen 2018 neues Wachstumskapital.
  10. Das angestrebte Kapital liegt in der Mehrheit bei bis zu 1 Mio. Euro.

(Quelle: Für-Gründer.de)