“Dorfauto Lichtenau” startet viermonatige Projektphase…Carsharing mit der Software von mobilesdorf !

Der 21. August 2016 ist ein ganz besonderer Tag: dann findet nämlich in Asseln, einem von 15 Ortsteilen der Stadt Lichtenau das Windparkfest statt. Hierbei erfolgt auch der offizielle Startschuss für das Dorfautoprojekt Lichtenau, mit dem ein weiterer Meilenstein in der Umsetzungsphase des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lichtenau gesetzt wird.

Winfried Gödde und Dirk Bollmann von WestfalenWind Strom stellen zusammen mit Lichtenaus Klimaschutzmanagerin Katharina Koßmann und Jörg Altemeier, dem allg. Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Lichtenau, das Projekt „E-Dorfauto“ vor
Foto: Winfried Gödde und Dirk Bollmann von WestfalenWind Strom stellen zusammen mit Lichtenaus Klimaschutzmanagerin Katharina Koßmann und Jörg Altemeier, dem allg. Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Lichtenau, das Projekt „E-Dorfauto“ vor

In Kooperation mit der WestfalenWIND Strom GmbH stellt die Stadt Lichtenau ( Kreis Paderborn, 15 Ortsteile, 11.537 Einwohner und eine der größten Flächengemeinden NRWs und vor allem als Büro- und Entwicklungsstandort für Zukunftsenergien etabliert)  ab dem 22. August den Bürgern ein Dorfauto, einen Renault ZOE, für eine Dauer von vier Monaten kostenlos zur Verfügung, um das Mobilitätsangebot zu verbessern.  Eine Besonderheit sei, dass das Auto rein elektrisch mit Windstrom fahre und den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung gestellt würde, so Jörg Altemeier, der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Lichtenau.

Nach einer einmaligen Registrierung, welche persönlich im Technologiezentrum für Zukunftsenergien Lichtenau erfolgt, kann sich der Nutzer im Buchungsportal unter www.lichtenau.mobilesdorf.de mit den persönlichen Zugangsdaten einloggen. Dort erfolgt die Buchung des Wunschtermins. Nach dem Buchungsvorgang wird automatisch eine Buchungsbestätigung generiert, welche in zweifacher Form ausgedruckt und zum Übergabetermin mitgebracht werden muss.  Auf dem Außenparkplatz des Technologiezentrums für Zukunftsenergien Lichtenau steht das E-Dorfauto auf einem reservierten Parkplatz bereit.

„Mit diesem Pilotprojekt soll den Lichtenauer Bürgerinnen und Bürgern die Elektromobilität näher gebracht werden. Sie können das Auto für ihre individuellen Zwecke nutzen – ob für Besorgungen, Arztbesuche oder einfach nur um praktische Erfahrungen mit dem Umgang von  Elektrofahrzeugen zu sammeln.“, erklärt Katharina Koßmann, die Klimaschutzmanagerin der Stadt Lichtenau, die Intention des Projektes.

„Zudem möchten wir die Bevölkerung für Themen der klimafreundlichen Mobilität  sensibilisieren und Anreize schaffen, damit sich auch gerade in der ländlichen Region zukunftsweisende Mobilitätsangebote entwickeln können.“, ergänzt Jörg Altemeier.

Der heimische Stromversorger WestfalenWIND Strom will mit dem Sponsoring des Dorfautos ein klares Signal für mehr Elektromobilität setzen. „Gerade für die kurzen Fahrten innerhalb eines Dorfes oder von Dorf zu Dorf sind rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge ideal einsetzbar und besonders umweltfreundlich.“, erklärt Geschäftsführer Winfried Gödde. Vor allem deshalb, weil das Fahrzeug zum überwiegenden Teil mit Windstrom geladen werden könne. „Es macht umweltpolitisch absolut Sinn, dort wo viel Windstrom im Netz zur Verfügung steht, diesen Strom möglichst auch für den Verkehr vor Ort zu nutzen.“, so Gödde. Deshalb sei es klar gewesen, dass WestfalenWIND Strom neben dem E-Auto eben auch den Ladestrom dazu übernehme. „Wir hoffen jetzt, dass möglichst viele Lichtenauer Bürger das gemeinsame Angebot auch nutzen, um die Vorteile der Elektromobilität kennen zu lernen.“, erklärt Gödde (Quelle: Stadt Lichtenau: www.lichtenau.de )

Die Buchung erfolgt über die Carsharing-Software von mobilesdorf über die Internetseite www.lichtenau.mobilesdorf.de. Den Kontakt zu dem Buchungsportal aus der Eifel hatte Katharina Koßmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Lichtenau hergestellt, die über die Südwestfalen Agentur auf die Carsharing Software aufmerksam geworden war. Lars Ole Daub, Projektmanager der Südwestfalen Agentur GmbH hatte bereits die Verwirklichung des Dorfautos Grund begleitet und die Zusammenarbeit mit mobilesdorf unterstützt.

Damit ist mobilesdorf bereits am zweiten Dorfautoprojekt in Ost-Westfalen beteiligt.

Man darf gespannt sein, welche Orte dem noch folgen werden.